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Hilfsmittel

Hilfsmittel – was Angehörige wirklich wissen müssen

Hilfsmittel werden für viele Angehörige genau in dem Moment Thema, in dem klar wird: Es reicht nicht mehr, einfach nur da zu sein. Der Alltag verändert sich.

Sicherheit schaffen. Belastung reduzieren.

Hilfsmittel richtig einordnen.

Passende Unterstützung statt Überforderung

Hilfsmittel sollen Bewegungen erleichtern – nicht bevunden. Ob Haltegriff, Duschsitz oder Pflegebett: Entscheidend ist, was im Alltag tatsächlich Sicherheit gibt und Sie körperlich entlastet.

Individuell abgestimmte Auswahl

Keine Wohnsituation ist gleich. Keine Pflegesituation verläuft identisch. Hilfsmittel sollten zur Wohnung, zur körperlichen Situation und zu Ihren Möglichkeiten passen – nicht umgekehrt.

Sicherheit im vertrauten Zuhause

Stürze entstehen selten aus Unachtsamkeit, sondern aus Überforderung. Rutschhemmende Unterlagen, Aufstehhilfen oder angepasste Betthöhen können Risiken verringern und Bewegungen planbarer machen.

Selbstständigkeit so lange wie möglich erhalten

Gut gewählte Hilfsmittel fördern Eigenständigkeit. Ein Rollator kann Bewegungsfreiheit zurückgeben. Eine Toilettensitzerhöhung kann Würde bewahren. Es geht nicht um Technik – sondern um Alltagstauglichkeit.

Viele Angehörige geraten ins Grübeln, sobald das Thema Hilfsmittel aufkommt.
Welche Unterstützung ist wirklich notwendig? Was dient der Sicherheit – und was wäre vielleicht noch verfrüht? Welche Hilfsmittel werden bei medizinischer Notwendigkeit teilweise übernommen, und wo entstehen Eigenkosten?

Nachlassende Selbstständigkeit im Alltag

Plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustands

Our approach

Hilfsmittel mit Bedacht einsetzen – für Sicherheit und Würde

Wenn Sie beginnen, sich mit Hilfsmitteln auseinanderzusetzen, geschieht das selten aus Routine. Meist steht eine konkrete Sorge dahinter: Unsicherheit beim Gehen. Schwierigkeiten beim Aufstehen. Angst vor einem Sturz.

 

Hilfsmittel im Badezimmer für mehr Sicherheit
Unterstützung bei der Mobilität mit Gehstock

Orientierung statt Überforderung

Im Gespräch erlebe ich oft zwei Extreme: Entweder wird zu lange gewartet, obwohl die Belastung steigt. Oder es entsteht die Sorge, sofort „alles organisieren“ zu müssen.

Selbstständigkeit erhalten – nicht ersetzen

Gut gewählte Hilfsmittel fördern vorhandene Fähigkeiten. Sie sollen nicht entmündigen, sondern Bewegungen ermöglichen.

Was Sie jetzt klären können

Je konkreter Sie Alltagssituationen beschreiben können, desto gezielter können Fachpersonen beraten.

Damit wir Ihren Bedarf an Hilfsmitteln besser einordnen können

Angaben zur aktuellen Pflegesituation

Wenn Sie beginnen, sich mit Hilfsmitteln zu beschäftigen, tauchen oft viele Fragen gleichzeitig auf.
Brauchen wir bereits eine konkrete Unterstützung? Ist es noch zu früh? Oder hätten wir schon früher reagieren sollen?

Mit einer strukturierten Einschätzung gewinnen Sie Klarheit. Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, Ihre momentane Situation realistisch zu beschreiben – damit passende Hilfsmittel sinnvoll geprüft werden können.

Ihre Angaben dienen ausschliesslich der Orientierung und helfen, im Gespräch gezielt auf Sicherheit, Entlastung und Alltagstauglichkeit einzugehen.

Wenn sich eine Pflegesituation verändert, entsteht häufig das Gefühl, schnell handeln zu müssen. Doch nicht jede Anpassung ist sofort dringend. Manches kann geplant werden, anderes braucht zeitnahe Abklärung.

 

Mit dem Absenden dieses Formulars erkläre ich mich damit einverstanden, dass meine Angaben zur Zustellung des Ergebnisses sowie zur Kontaktaufnahme im Zusammenhang mit meiner Anfrage verarbeitet und verwendet werden.

Kosten für Hilfsmittel realistisch einschätzen

Finanzielle Orientierung bei Hilfsmitteln

Stunden pro Tag
0.5 Std.
Einsatztage pro Woche
1 Tag
GESCHÄTZTER MONATSLOHN (BRUTTO)*:
CHF 0.–
*Dies ist eine unverbindliche Schätzung basierend auf durchschnittlichen Stundenansätzen für Grundpflege. Der tatsächliche Lohn wird nach einer Bedarfsabklärung festgelegt.

Warum Hilfsmittel frühzeitig geprüft werden sollten

Sicherheit im Alltag mit passenden Hilfsmitteln stärken

Wenn Sie Verantwortung für einen nahestehenden Menschen übernehmen, geht es nicht nur um Fürsorge. Es geht um Sicherheit, Belastbarkeit und darum, Situationen realistisch einzuschätzen.

 

Orientierung am tatsächlichen Bedarf

Hilfsmittel sollten sich immer an der konkreten Alltagssituation orientieren

Fachliche Einschätzung einbeziehen

Gerade bei komplexeren Hilfsmitteln wie Pflegebetten, Liftern oder Mobilitätshilfen ist eine fachliche Beurteilung wichtig.

Menschlichkeit bleibt zentral

Sie schaffen Rahmenbedingungen, damit Pflege sicherer, würdevoller und körperlich tragbarer wird.

FAQ

Fragen, die Angehörige häufig beschäftigen

Viele Fragen tauchen nicht auf einmal auf, sondern Schritt für Schritt. Manche entstehen aus Unsicherheit, andere aus konkreten Alltagssituationen. Vielleicht erkennen Sie sich in der einen oder anderen wieder.

Die folgenden Antworten sollen Ihnen helfen, Ihre eigene Lage besser einzuordnen. Sie ersetzen keine individuelle Beratung, können aber Orientierung geben und erste Gedanken ordnen.

Meist dann, wenn das Aufstehen, Umlagern oder die Körperpflege im normalen Bett körperlich belastend oder unsicher wird. Es geht weniger um die Diagnose, mehr um die praktische Situation.

In vielen Fällen ermöglicht er erst wieder selbstständige Bewegung. Abhängigkeit entsteht eher durch Unsicherheit als durch ein Hilfsmittel.

In der Regel erfolgt eine fachliche Einschätzung durch Spitex, Ärztin oder Therapeutin. Die Entscheidung sollte gemeinsam mit Ihnen getroffen werden.

Das hängt von der Verordnung, der Versicherung und teilweise vom Kanton ab. Es dient nur zur ersten Orientierung zu wissen, dass gewisse Hilfsmittel bei medizinischer Notwendigkeit teilweise übernommen werden können. Eine individuelle Abklärung ist wichtig.

Ablehnung ist häufig. Sprechen Sie über Sicherheit und Entlastung – nicht über Defizite. Manchmal hilft es, ein Hilfsmittel probeweise zu nutzen.

Rückmeldungen von Angehörigen

Erfahrungen mit Hilfsmitteln aus der Angehörigenperspektive

Ich hatte lange das Gefühl, alles alleine schaffen zu müssen. Erst als ich Unterstützung einbezogen habe, wurde es für uns beide ruhiger. Die Situation ist heute überschaubarer, und ich weiss, an wen ich mich bei Fragen wenden kann.

Claudia Meier
Claudia Meier

Nach dem Spitalaufenthalt meiner Mutter war vieles unklar. Durch die strukturierte Einschätzung konnten wir Schritt für Schritt klären, was wirklich nötig ist – ohne vorschnelle Entscheidungen treffen zu müssen.

Daniela Huber
Daniela Huber

Ich war unsicher, ob ich die Pflege zu Hause weiterhin verantworten kann. Das Gespräch hat mir geholfen, meine eigenen Grenzen ernst zu nehmen und dennoch in die Betreuung eingebunden zu bleiben.

Sabine Keller
Sabine Keller
Begleitete Betreuungssituationen
0 +
Vernetzte Fachpersonen
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Abklärungen pro Jahr
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Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Alltag

Blog

Impulse rund um Hilfsmittel für pflegende Angehörige